Story
A mother walks through a dark forest with her two children after a period in which much has happened and her life has changed.
They have each other, and along the way they rediscover their trust in one another.
The mother realises that she does not need to know or control what the future will bring.
By adapting to the pace of her children, she allows the future to unfold naturally.
As they walk, she gradually lets go of the past and turns towards what lies ahead.
They have each other, and along the way they rediscover their trust in one another.
The mother realises that she does not need to know or control what the future will bring.
By adapting to the pace of her children, she allows the future to unfold naturally.
As they walk, she gradually lets go of the past and turns towards what lies ahead.
Lyrics
Es ist dunkel im Wald
Wir gehen los
Zweige brechen unter Schuhen
Drei Gestalten, Schritt für Schritt
Mein Sohn sagt: Mama, wohin jetzt?
Ich schweig — sie wissen’s mit
Der Hund läuft ruhig nebenher
Alt, doch voller Spiel
Mehr Leben als die Schatten
die ich heut im Tage sah und fühl
Im Dunkel hört man besser
was kein Licht erklärt
Ich geh mit meinen Kindern durch die Dämmerung
Zwischen Jetzt und Irgendwann
Ihre Augen tragen Zukunft
die ich noch nicht lesen kann
Ich muss nicht alles sehen
nur bleiben, wo ich bin
Denn jede dunkle Richtung
trägt Überraschung in sich drin
Jagdgeheul weit hinter uns
Der Wald bleibt trotzdem still
Meine Tochter schaut mich ruhig an
als wüsste sie, was ich nicht will
Gleichwertig gehen wir weiter
Tier und Mensch im gleichen Takt
Keiner führt, keiner folgt
nur Bewegung durch die Nacht
Wenn ich nichts erzwinge
öffnet sich der Raum
Ich geh mit meinen Kindern durch die Dämmerung
Über Feld und offnes Land
Was verborgen war im Schatten
liegt jetzt warm in meiner Hand
Ich lern, mich nicht zu drängen
nicht schneller als mein Sinn
Denn Zukunft wächst im Zwielicht
nicht im grellen Anfang drin
Am Maisfeld bleiben wir stehn
Weite, still und schwer
Ich seh nichts, sagt mein Sohn
Ich sag: Mach’s dunkler — mehr
Hände vor die Augen
Warten, nichts tun, Zeit
Jetzt seh ich mehr, sagt er
Meine Tochter lächelt — bereit
Eine Maiskolf aus dem Feld
fällt leise aus der Hand
Und etwas in mir löst sich
ohne Widerstand
Ich geh mit meinen Kindern durch die Dämmerung
Die Ernte ist längst vorbei
Doch in mir liegt ein Sommer
still und neu dabei
Ich weiß nicht, was ich finde
und wer der Bauer ist
Doch ich weiß: Die Zukunft
weiß schon, wer wir sind
Der Morgen bleibt verhangen
Doch in mir wird es weit
Wie der Tag vor Weihnachten
voll leiser Möglichkeitszeit
Wir gehen los
Zweige brechen unter Schuhen
Drei Gestalten, Schritt für Schritt
Mein Sohn sagt: Mama, wohin jetzt?
Ich schweig — sie wissen’s mit
Der Hund läuft ruhig nebenher
Alt, doch voller Spiel
Mehr Leben als die Schatten
die ich heut im Tage sah und fühl
Im Dunkel hört man besser
was kein Licht erklärt
Ich geh mit meinen Kindern durch die Dämmerung
Zwischen Jetzt und Irgendwann
Ihre Augen tragen Zukunft
die ich noch nicht lesen kann
Ich muss nicht alles sehen
nur bleiben, wo ich bin
Denn jede dunkle Richtung
trägt Überraschung in sich drin
Jagdgeheul weit hinter uns
Der Wald bleibt trotzdem still
Meine Tochter schaut mich ruhig an
als wüsste sie, was ich nicht will
Gleichwertig gehen wir weiter
Tier und Mensch im gleichen Takt
Keiner führt, keiner folgt
nur Bewegung durch die Nacht
Wenn ich nichts erzwinge
öffnet sich der Raum
Ich geh mit meinen Kindern durch die Dämmerung
Über Feld und offnes Land
Was verborgen war im Schatten
liegt jetzt warm in meiner Hand
Ich lern, mich nicht zu drängen
nicht schneller als mein Sinn
Denn Zukunft wächst im Zwielicht
nicht im grellen Anfang drin
Am Maisfeld bleiben wir stehn
Weite, still und schwer
Ich seh nichts, sagt mein Sohn
Ich sag: Mach’s dunkler — mehr
Hände vor die Augen
Warten, nichts tun, Zeit
Jetzt seh ich mehr, sagt er
Meine Tochter lächelt — bereit
Eine Maiskolf aus dem Feld
fällt leise aus der Hand
Und etwas in mir löst sich
ohne Widerstand
Ich geh mit meinen Kindern durch die Dämmerung
Die Ernte ist längst vorbei
Doch in mir liegt ein Sommer
still und neu dabei
Ich weiß nicht, was ich finde
und wer der Bauer ist
Doch ich weiß: Die Zukunft
weiß schon, wer wir sind
Der Morgen bleibt verhangen
Doch in mir wird es weit
Wie der Tag vor Weihnachten
voll leiser Möglichkeitszeit
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